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Dienstag, 16. Oktober 2018

Brauksiepe: Bundestag berät über Senkung der Krankenversicherungsbeiträge


Der Deutsche Bundestag berät in dieser Woche unter anderem über Beitragsentlastungen der gesetzlich Krankenversicherten. Dies teilt der heimische CDU-Bun­destagsabgeordnete und Patientenbeauftragte Dr. Ralf Brauksiepe MdB mit.

Das Versichertenentlastungsgesetz sieht vor, daß der Krankenversicherungsbeitrag ab dem 1. Januar 2019 wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden soll. Neben dem auch bisher paritätisch finanzierten allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent soll ab dem kommenden Jahr auch der Zusatzbeitrag wieder paritätisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert werden.

Dadurch müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer monatlich bis zu 38 Euro weniger Beiträge zahlen. Insgesamt werden damit die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland um rund 8 Milliarden Euro jährlich entlastet.

Gleichzeitig wird der monatliche Mindestbeitrag zur Krankenkasse für Kleinselbständige halbiert. Krankenkassen mit hohen Rücklagen sollen darüber hinaus ab dem Jahr 2020 verpflichtet werden, hohe Finanzreserven durch Beitragssenkungen abzubauen. Die Rücklagen der Krankenkassen dürfen künftig eine bestimmte Höhe nicht mehr überschreiten.

Die CDU-geführte Koalition beschließt damit in dieser Woche das erste von mehreren geplanten Gesetzen, mit denen die Situation der gesetzlich Versicherten in Deutschland konkret weiter
verbessert werden soll.


© 2018 MdB Ralf Brauksiepe